BRICS – Chinas Politik der Neuen Seidenstraße wird zur Lösung für die Flüchtlingskrise!

BRICS22BRICS hat eine Zukunft für die Menschen, USA und BRD vernichten sie:
Peking greift Soros an – „Überleg es dir gut, bevor du China den Währungskrieg erklärst“. Während sich auf der offiziellen Seite des diesjährigen Weltwirtschaftsforums in Davos die übliche Unterhaltung des gutbetuchten Establishments einer eklektischen Abfolge von Themen abspielte und hinter den Kulissen mehr die Panik über den eskalierenden Finanzkrach des transatlantischen Sektors die privaten Gespräche beherrschte, tat der chinesische Präsident Xi Jinping etwas sehr viel wichtigeres: Er schuf mit einer spektakulären Reise nach Saudi-Arabien, Ägypten und den Iran die Grundlage für die Integration Südwestasiens in die Neue Seidenstraße und damit die Voraussetzung für die Beendigung des Konflikts zwischen Schiiten und Sunniten in der Region. Mit der von China angebotenen Wiederaufbau- und Entwicklungsperspektive zeichnet sich plötzlich auch konkret die Chance ab, die Flüchtlingskrise zu überwinden, indem deren zerstörte Heimatländer wieder aufgebaut werden können. Wo ist das Geld für all die Schulden? Sparen ist die gängige Politik zur Tilgung von Schulden. Aber kann das überhaupt funktionieren? Das meiste Geld schöpfen die Banken selber, jedes Mal, wenn sie einen Kredit verleihen. Dabei entsteht ein gleichbleibendes Guthaben, das in Zirkulation geht und eine Forderung, die mit der Zeit wächst. Darum sind die Schulden heute weltweit rund dreimal grösser als die kumulierte Geldmenge. Christoph Pfluger, Autor von «Das nächste Geld», erklärt die Schuldenkrise als logische Folge der Systemfehler des Geldes, Möglichkeiten der Reform.

Aber dann gab es in Davos doch noch eine Überraschung: In dem Panel „Die Zukunft Europas“ sprach sich Bundesfinanzminister Schäuble plötzlich für einen Marshall-Plan für den Nahen und Mittleren Osten sowie Afrika aus. In einer Umkehrung von George W. Bushs Begriff forderte Schäuble eine „Koalition der Willigen“, d.h. von Ländern, die bereit sind, Milliarden in die Regionen zu investieren, aus denen die Flüchtlinge kommen. Und in einer weiteren Umkehrung stimmte Schäuble nunmehr mit dem auf demselben Podium sitzenden griechischen Premierminister Tsipras überein, daß es eine Schande sei, Europa in eine Festung verwandeln zu wollen, statt dessen müsse der Druck auf die Außengrenzen der EU durch eine solche Entwicklungsperspektive reduziert werden.

Was ist davon zu halten? Ausgerechnet Schäuble, der Supra-EU-Europäer und Mann der Banken, der Zuchtmeister Griechenlands und Sparbefürworter der Troika, soll plötzlich sein Herz für die Entwicklung dieser Staaten entdeckt haben? Wie auch immer, schon Heinrich IV. vertrat die Ansicht, daß um der guten Sache willen nicht alle von den höchsten Idealen motiviert sein müssen; zum Erreichen des Ziels ist bei manchen auch der brennende Kittel förderlich. Denn Schäuble weiß: ohne Schengen kein Euro, und ohne Euro keine EU mehr. Wenn schon keine Solidarität in der EU, dann lieber auf Druck verzichten, der das Scheitern der Lissabonner EU noch deutlicher machen würde, und statt dessen lieber auf Freiwillige setzen….

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